Wohin mit der GEZ?
Die GEZ wird ja bis 2013 in den ewigen Jagtgründen versinken. Die Gebühreneintreiber werde nicht länger Gebühren eintreiben sondern der Staat verlangt nun Rundfunkgebühren. Für alle Haushalte. Ob das gut oder schlecht ist sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall freue ich mich wahnsinnig das die GebührenEinzugsZentrale zu Grunde geht.
Wurde auch langsam mal Zeit. Ließt man sich Foren oder Blogs durch dann kann man sich gar nicht mehr vorstellen was sich die GEZ eigentlich erlaubt. Ein Blog der sehr informativ ist, ist gez-abschaffen.de von Bernd Höcker. Er nimmt garantiert kein Blatt vor den Mund und hat sich leider damit auch schon einigen Unmut der GEZler eingefangen.
Egal, wichtig ist das die GEZ aus Deutschland abGEZogen wird. Nur was machen wir mit den armen GEZlern? Ich meine das sind doch auch irgendwie Menschen oder? Die bekommen doch nach den ersten Wochen schon Entzug und wollen sich als Beamte ausgeben oder ungefragt die Wohnung betreten. Ich kann mir schon den ersten GEZler vorstellen der schweißgebadet und zitternd in seinem Bett liegt und an nichts anderes denkt als endlich wieder Gebühren einzutreiben. Wie in Trance tapst dieser dann im Nachthemd auf die Straße und sieht Fenster an welche bläulich flimmern um vielleicht einen Schwarzgugger zu erwischen.
Vielleicht wird irgendwo eine Insitution geöffnet: “Die anonymen Gebühreneintreiber”.
Hallo … ich bin Horst … 98 % der Haushalte halten TV Geräte zum Empfang bereit … und ich bin ein GEZler. Ich habe meine Tickts … Sie sind gesetzlich verpflichtet GEZ Gebühr zu bezahlen … eigentlich ganz gut unter Kontrolle…
Hallo Horst
Aber da Deutschland keine Arbeitslosen möchte müssen wir unsere GEZler irgendwo unterbringen. Vielleicht erfasst ja Google demnächst was wir für TV Programme empfangen können, dann hätten die meisten schon einen sicheren Arbeitsplatz. Klar einige werden sich Selbstständig machen, es gibt ja mittlerweile die Möglichkeit CDs mit speziellen Bankdaten an die man nicht ganz legal gekommen ist, gut bezahlt los zu werden.
Liebe GEZ wir werden dich nicht vermissen!

Juni 16, 2010 - 5:15 pm
Die sogenannten “Gebührenbeauftragten” sind keine Mitarbeiter der GEZ, sondern arbeiten im Auftrag der Landesrundfunkanstalten.
Mich kotzt es an – ja, der Begriff passt in diesem Fall wirklich – dass mit einer Abschaffung der GEZ meistens gleichzeitig der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Frage gestellt wird. Nicht in deinem Artikel, aber z.B. auf der Webseite (gez-abschaffen.de). Ich hab nicht die ganze Seite durchgeschaut (bei solch grausigen Seiten bekommt man Augenkrebs), aber weit muss man da auch nicht schauen.
Damit möchte ich allerdings nicht die Methoden, mit denen man gegen nicht-Zahler arbeitet, für gut befinden.
Gäbe es keinen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, könnte ich meinen Radio verschrotten und die vielleicht einen Stunde Fernsehen, die ich die ganze Woche über zusammenbringe, würde auf Null schrumpfen. Und das hat nichts mit der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun!
Juni 16, 2010 - 6:52 pm
Trotzdem bin ich froh das keine Gebührenbeauftragen mehr anklopfen.
Wobei ich ganz ehrlich sein muss das, dass öffentlich-rechtliche Fernseh steil an Niveau verliert und sich mit Doku-Soaps und Telenovelas den Privaten anpasst. Dafür muss Geld bezahlt werden.
Beispiel: ZDF hat das WM Eröffnungskonzert kurzfristig nach ZDF Neo verschoben um im Abendprogramm irgendein 1000 mal gezeigten Rosemunder-Pilcher Film zu zeigen.
Nur wenn die Gebührenbeauftragten von den Landesrundfunkanstalten kommen warum gibts dann die GEZ überhaupt??
Juni 17, 2010 - 8:38 am
Warum bist Du froh, dass keine Gebührenbeauftragte mehr anklopfen? Entweder zahlst Du, dann klopfen Sie nicht, oder Du zahlst nicht, dann klopfen sie mit Recht.
Die Hauptaufgabe der GEZ ist nicht das Fangen von Schwarzsehern, sondern – wie der Name schon sagt – der Einzug der Gebühren und die Verteilung derselben an die Rundfunkanstalten. Das mag Dir simpel erscheinen, aber die Verwaltung von 40 Millionen Teilnehmern, von denen jeden Tag zig-bis 100- Tausende schreiben, ist schon aufwändig. Wenn nur 1% der Teilnehmer in Zahlungsrückstand gerät, sind das immerhin 400000, das muss irgendwie verwaltet werden. Die Mahnung wird zwar automatisch erstellt, aber die Reaktion des Teilnehmers erfolgt schriftlich oder telefonisch.
Deshalb sollte man auch bei Einführung der Haushaltsgebühr nicht allzu schnell das Ende der GEZ beschwören. Der Gebühreneinzug ist immer noch billiger als der oft zitierte Einzug der Kirchensteuer durch das Finanzamt.
Juni 17, 2010 - 9:56 am
Wenn Gebührenbeauftragte nur klopfen hätte ich kein Problem.
Aber die klopfen nicht, es häufen sich die Fälle wo sich Gebührenbeauftrage als Beamte ausgeben, Hausfriedensbruch begehen mit Strafen und Polizei drohen.
Klar vom Verwaltungsaufwand ist das gigantisch aber das wird er immer bleiben. Der Unterschied zwischen Finanzamt und GEZ ist: Die GEZ ist keine staatliche Behörde sondern eine nicht rechtliche öffentlich-rechtliche Verwaltungsgemeinschaft, welche vom Staat beauftragt wurde. Die GEZ darf die Daten der 40 Millionen Teilnehmer übrigens aus legalen und illegalen Adressbeständen sammeln und verwerten.
Und wenn die GEZ keine Schwarzseher fangen soll, wie erklärt sich dann dieser Werbespot? http://www.youtube.com/watch?v=jcnOkJUVZL4
Juni 17, 2010 - 12:20 pm
Eigentlich eine gute Frage, den genau genommen müssten in diesem Spot alle Rundfunkanstalten statt der GEZ auftauchen. Aber dies wäre auch wieder schwierig, da nun mal die GEZ die Gebühren einzieht und nicht jede Rundfunkanstalt für sich. Sonst müsste jeder Einzelbeträge an das Deutschlandradio, das ZDF und die jeweilige Landesrundfunkanstalt zahlen. Irgendeinen Punkt, an dem das aufgeteilt wird, wird es immer brauchen.
Juni 25, 2010 - 11:58 pm
Hihi, da steht uns noch was ganz heißes ins Haus. Der Keks ist noch nicht gegessen. Dazu hier mal eine andersartige Einlage:
http://qpress.de/2010/06/24/gezeiten-moderner-propaganda/
Viel Spaß
Juni 26, 2010 - 6:33 am
Schöner Artikel, nur soweit ich weiß zieht die GEZ eben dann nicht mehr die Gebühren ein (deshalb der Artikel von mir). Die werden dann durch wen auch immer eingezogen. Es wird staatlich und nicht durch einen privaten Verein der sich selbst kontrolliert eingezogen.
Im Prinzip ist ja die “Haushalts”-Gebühr gar nicht so blöd, keiner kann sich wehren, alle zahlen und (erster Entwurf) es ist billiger. (zweiter Entwurf) war dann genauso teuer wie Rundfunk jetzt ist und Firmen sollen auch zahlen.
Fair wäre die Rundfunkgebühr nur in dem Fall das die öffentlich rechtlichen mal ihr Programm durcharbeiten und sich von den privaten Sendern herausstechen. Aber nein man lässt sich auf das Niveau von Doku-Soaps und Telenovelas herab.
Juli 10, 2010 - 4:07 am
Bis es soweit ist, kann noch einiges geändert werden. Wer weiß, wieviel wir tatsächlich berappen müssen. Soli sollte ja auch nur für ein Jahr sein.