Wichtig! Lest euch vorher diese Artikel durch, sonst habt ihr null Zusammenhang ;)

Abzocke offline I

Abzocke offline II

Abzocke offline III

Abzocke offline IV

Jeden Tag leer ich mein Postfach, jeden Tag habe ich Spams, aber die Antwort von einer VSR bleiben aus.  :zensur: Irgendwo denke ich mir muss ich mich nicht verarschen lassen. Jetzt machen wir Nägel mit Köpfen. Ich habe also die WEKA (Redaktion der PC Go) direkt angeschrieben. (Kopie meiner E-Mail an die PVZ/VSR) :motz:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wende mich nun direkt an Sie da keine vernünftige Kommunikation mit der
PVZ (Presservertriebszentrale Stockelsdorf) sowie der VSR (Verlag Service GmbH)
möglich ist.

Ich habe am 2.9.2009 ein (!) Probeabo (!) bei der PVZ bzw. der VSR abgeschlossen.
Der zuständige Vertreter, mir und anscheinend der PVZ nicht mehr namentlich bekannt,
sicherte mir zu das ich ein Probeabo abschließe, welches zur Überprüfung von Jugendlichen
die die PC Go austragen, dient. Das Probeabo, so wurde mir versichert, endte automatisch
ohne mein zutun nach 2 Ausgaben.

Die 3te Ausgabe wurde mir natürlich in Rechnung gestellt, da so wie von der PVZ begründet,
ein Vertrag abgeschlossen wurde. Der Vertreter sicherte mir jedoch dreimals zu das
ich durch meine Unterschrift keinen Vertrag abschließe.

Eine Widerrufserklärung habe ich nie erhalten, ein Widerspruch bei der PVZ wurde mir mit
der Begründung abgelehnt, das die VSR zuständig ist. Diese äußert sich jedoch bis heute nicht
zu meiner E-Mail vom 14.1.2010 (bei der ich auch Widerrufen habe).

*Daten des Abos:
VSR-Bearbeitungsnummer: VSR-***
PVZ-Kundennummer lt. Rechnung: 01***

Lieferadresse:
Daniel Straub
An**
***

Ich bin mir bewusst das Sie als Redaktion und Verlag nicht für die Abofalle zuständig sind,
trotzdem wirft dies ein schlechtes Licht auf Ihre Zeitschrift. Jedoch hoffe ich das Sie mit den zuständigen Zentralen
reden können damit die Sache aus der Welt geschafft werden kann. (Die PVZ und VSR erhalten diese
E-Mail als Kopie)

Ich bin mittlerweile an die Öffentlichkeit mit dem Vorfall gegangen und habe alles auf meiner
Website www.katzenhirn.com dokumentiert. Ich hoffe dies ist auch in Ihrem Interesse.

Ich bitte um baldige Antwort, nach Möglichkeit per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Straub

Kaum ist die E-Mail raus, bekomme ich eine Empfangsbestätigung der PVZ. Schonmal etwas. :)

Die VSR hat noch eine weiter Mail bekommen, denn ich habe keine Lust über Wochen auf meine Antwort zu warten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf die angehängte E-Mail vom 14.1.2010.
Diese wurde nach wie vor nicht von Ihnen beantwortet. Der Verlag der
PC Go wurde bereits benachrichtigt. Eine Kopie der E-Mail haben
Sie bereits erhalten.

Ich verlange nun eine Bearbeitung meines Widerrufs und eine Stellungnahme
innerhalb der nächsten Woche per E-Mail oder via Postweg. Andernfalls
sehe ich mich gezwungen Ihren Verlag sowie die Presservertriebszentrale (PVZ)
bei der Verbraucherzentrale zu melden!

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Straub

Und man möchte es nicht glauben. REAKTION. Aber nicht von der VSR! Neeein. Von der so unschuldigen PVZ:

Sehr geehrter Herr Straub,

wir haben den Vertrag heute storniert. Gleichzeitig
erklären wir, aus dem zugrundeliegenden Bestellvertrag
keinerlei Rechte mehr herzuleiten.

Sollten aus verlagstechnischen Gründen noch weitere Exemplare
zugestellt werden, so bitten wir diese als kostenlose Werbe-
exemplare zu betrachten. Auf die Rücksendung gelieferter Hefte
wird ausdrücklich verzichtet.
Vorliegende sowie evtl. noch eingehende Rechnungen
oder Mahnungen sind gegenstandslos.
Sollten Sie uns eine Bankeinzugsermächtigung erteilt
haben, widerrufen Sie bitte die Lastschrift bei Ihrem
Kreditinstitut.

Mit freundlichen Grüßen

- Kundenbetreuung -

Warum den nicht gleich so.  ;) Aber Moment. Sollte ich nicht alles mit der “Werbefirma” klären. Die ist doch so Schuld an dem Vertrag und dem ganzen hin und her? Oder doch nicht?

Die VSR schweigt sich noch immer aus, vielleicht kommt ja da noch irgendetwas, wer weiß?

Natürlich habe ich auch von Magnus (Verlag PC Go) eine E-Mail erhalten (habe ich auch nicht anders erwartet). Diese sind leider die Armen die solche Abos ausbaden müssen. Den der schlechte Ruf bleibt natürlich nicht aus.

Sehr geehrter Herr Straub,

vielen Dank für Ihre Mail.
Ihre Anfrage haben wir an den Vertrieb weitergeleitet.

Anbei die Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen:

***

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

***

Wer jetzt den lieben Vertreter beauftragt hat kann ich nicht sagen. VSR ist die Werbefirma und PVZ der Rechnungsträger; Beide anscheinend Unschuldslämmer. :roll:

Wer also auch in so eine Abofalle tritt, kann hier ein paar Anregungen holen.

Ich hatte übrigens noch Angst eine der erwähnten Firmen können mich wegen dem Ausdruck ABZOCKE verklagen. Aber es gab bereits ein Urteil des Düsseldorfer Landsgericht das entschieden hat: Das Wort Abzocke ist Meinungsfreiheit.

Notiz an mich selber: Nie wieder etwas unterschreiben!

Abzocke offline I

Abzocke offline II

Abzocke offline III

Abzocke offline IV

11 Responses to “Abzocke offline V”

  1. gut gut sieht so aus als ob ich ab teil 3 alle so machen werde wie du. mich hat in stuttgart ein vertretter angesprochen der anscheinend ein verbestrafter kleinkrimineller war und der sich jetzt per gericht durch eine sehr billige arbeit als zeitungs austrager sich eine schule finanzieren sollte(anscheinend dies oder eine strafvollzug strafe) da ich zu dem zeitpunkt mit dem gedanken spielte mich vielleicht den spiegel zu holen dachte ich mir es wäre doch gut wenn ich sowieso die zeitschrift beziehen möchte dies gleicxh zu tun und jemandem dabei zu helfen. ich war mir jedoch nicht ganz sicher über meine finanzen und über die zeitschrift deshalb sagte er mir sein chef würde bei mir anrufen und mir die angebote nochmals auflisten. um zu versichern das er keine namen aus dem telefon buch abschreiben würde sollte ich unterschreiben (ich tat dies)und danch ihm meine ausweis numer geben. ich gab ihm meinen ausweis war aber danch sehr misstrauisch als er auch noch nach meinen konto daten verlangte also sagte ich ihm sein chef solle mich doch anrufen und ich würde es mir überlegen daraufhin ging ich nach einer 12 studen schicht nachhause.

    dann einen monat später bekam ich eine pc welt von einer firm(pvz) da ih mich nicht besonders für pc interresiere nd mir der frimen name nicht bekannt vorkam lag ich die zeitschrift zur seite und ignorierte das ganz bis die 2te zeitschrift kam und gleich den zahlngs auftrag(selber brief wie deiner). alles wieder zur eite gelegt was konnen die mir schon die haben ja keine konten von mir) bis dann nochmals eine zeitschrift kam und nochmals ein zahkungs auftrag darauf hin habe ich gleich eine e mail geschickt blablabla ich hab nix bestellt und dann die selbe mail ohne E wie du bekommen. und jetzt werde ich aus deinen briefen was zusammenb reimen und denen wieder ne mail schreiben.

    vielen dank für die hilfe hier, internet kann auch einem helfen

  2. Kleiner Tipp: Wenn du deine Kontodaten herausgegeben hast und die abgebucht haben kannst du bei jeder Bank diese Lastschrift widerrufen. Dadurch würden der PVZ um die 7 € Gebühren entstehen und die merken das du es ernst meinst. Aber so wie ich das versteh hast du das ja gar nicht gemacht. Brav ;)

    Ich hoffe du hälts uns auf dem Laufendem ;)

  3. Kathrin says:

    Hmmm mir ist es leider auch passiert.
    Da schlendert man abends nichts böses ahnend durch die Stadt und -ZACK- wird man von einer jungen Dame angesprochen. Polnischer Akzent, sehr freundlich, mit dem Namen Anna.
    Anna erzählte mir (und wahrscheinlich auch jedem anderen) diese herzerweichende Geschichte über Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten seien und welche nun ihre zweite Chance im Leben erhalten würden. Ob ich denn bereit wäre, diesen armen Kindern diesen Einstieg zurück in die Gesellschaft zu ermöglichen.
    Bereits zu diesem Zeitpunkt kam in mir der leise Verdacht auf, dass da etwas nicht stimmen kann. Hätte ich doch nur auf mein Gefühl gehört.
    Anna erklärte mir, dass ich lediglich 3 mal eine Zeitschrift meiner Wahl zugesendet bekäme -selbstverständlich von einem dieser Jugendlichen höchstpersönlich ausgetragen-. Danach ende dieses “Probeabo” automatisch. Das einzige, was ich doch bitte anschließend tun möge, ist einen Bewertungsbogen auszufüllen, in welchem ich bescheinige, diese 3 Zeitschriften zuverlässig erhalten zu haben.
    Ich denk’ mir natürlich nix böses und wieso sollte man diesen Jugendlichen auch nicht helfen?
    Nachdem ich nachgefragt hatte, ob es sich tatsächlich nur um ein Probeabo handelt, welches nach diesen 3 Ausgaben automatisch endet und mir Anna mit einem sehr freundlichen Lächeln versicherte, dass garantiert keine Kosten auf mich zukämen, setzte ich fix meine Unterschrift und ging anschließend, mit dem Gefühl, etwas gutes getan zu haben, nach Hause.
    Leider hielt dieses Gefühl nicht lange an, denn ca. 4 Wochen später erhielt ich die erste Zeitschrift. Aber nicht von einem Jugendlichen, nein, von meinem Postboten. Ich schaute ihn mir daraufhin genauer an, aber nein, wie ein Jugendlicher sah er nicht mehr wirklich aus. Aber sicher sein konnte ich mir da auch nicht, deshalb fragte ich ihn einfach, ob er zu den Jugendlichen gehöre, welche nun durch das Austeilen von Zeitschriften wieder in die Gesellschaft integriert werden sollen. Er verneinte dies mit der Begründung, dass er niemals strafffällig geworden wäre und dass er bereits 47 Jahre alt sei, womit er ganz knapp die Grenze vom Jugendlichen zum Erwachsenen überschritten hatte. Das klang plausibel! Ich lobte ihn trotzdem für die zuverlässige Zustellung.
    Leider ging die Geschichte dann weniger witzig weiter. Denn es folgte eine Rechnung und eine Aufforderung, meine Kontodaten bitte anzugeben, weil ich ein Jahresabo abgeschlossen hätte und es wäre ja doch viel einfacher, wenn ich den Damen und Herren der PVZ eine Einzugsermächtigung erteilen möge.
    Gleich darauf schrieb ich ihnen eine E-Mail und machte sie auf ihren Fehler aufmerksam. Für mich war danach die Sache erledigt. Dachte ich zumindest.
    Es folgte eine Antwort der PVZ, in welcher mir mitgeteilt wurde, dass ich einen Vertrag unterzeichnet hätte, welcher besagt, dass ich dem Abo zugestimmt hätte. Außerdem sei meine Widerrufsfrist abgelaufen, weshalb bedauerlicherweise (!) eine Stornierung nicht möglich wäre.
    Also gut, ich schrieb ihnen erneut und erzählte von meiner Begegnung mit Anna.
    Doch dann erhielt ich eine E-Mail, die mir Sorgen bereitete. Die PVZ kannte keine Anna. Was war nur mit Anna geschehen? Konnte dieser netten, freundlichen Person, Retterin aller krimineller Jugendlichen etwas zugestoßen sein?
    Dann ein Brief der PVZ. Endlich ein Lebenszeichen von Anna! Aber nein, nur eine Zahlungserinnerung mit Mahngebühr. Ob es denn sein könne, dass ich die Einzugsermächtigung noch nicht ausgestellt hätte. Ja das konnte sogar sehr gut sein!
    Und wieder ging die E-Mailschreiberei los. Erneut machte ich auf diesen Fehler aufmerksam und erklärte, dass ich kein Abo wünschte.
    Danach erhielt ich wieder eine Mail, in welcher es hieß, dass mein Abo nun erfolgreich zum März 2011 gekündigt sei. Hurra! Ein kleiner Blick auf meinen Kalender zeigte mir, dass wir aktuell das Jahr 2010 schreiben. Verdammt! Also nocheinmal eine E-Mail verfasst, mit der erneuten Bitte, doch endlich das Abo zu stornieren.
    Leider bleiben die Menschen der PVZ bei Ihrer Meinung, ich hätte ein Jahresabo abgeschlossen.

    Mein Fazit:
    - Gib niemals (!!!) jemandem auf der Straße deine Unterschrift!
    - Traue keinem noch so freundlich wirkenden Menschen mit Klemmbrett in der Fußgängerzone!
    - Anna wurde wahrscheinlich von Aliens entführt!

    Ich möchte dir, Daniel, dafür danken, dass du deine E-Mails mit der PVZ online gestellt hast und dass man sehen kann, dass sie mit so einer Abzocke, die sie anscheinend immer wieder veranstaltet, nicht immer durchkommt.
    Ich habe aus deinen Briefen/E-Mails eine passende Antwort für die PVZ zusammengebastelt.
    Ich hoffe, dass nun etwas produktives dabei herauskommt.

    lg,
    Kathrin :)

  4. Hoffe du kommst aus der Abofalle raus. Bei mir hat es “gewirkt” als ich direkt den Verlag (in meinem Fall Magnus) mit dem Sachverhalt aufgeklärt habe, und die PVZ eine Kopie erhalten hat.

    Halt uns auf dem laufendem ;)

    (Habe dein Kommentar aus dem Spam fischen müssen warum auch immer)

  5. Hallo, ich bin leider auch auf die Abzocke reingefallen. Leider war ich so doof und habe nicht auf die Rechnungen und Mahnungen reagiert, da ich mir dachte die können mir eh nichts. Bin eh umgezogen und habe somit keine weiteren Zeitschriften bekommen..
    Naja und nun hab ich nen Schreiben von der “Allgemeiner Debitoren- & Inkassodienst GmbH” im Postkasten und habe nun wirklich Angst vor nem Mahnbescheid oder so.. oder gar einem Schufaeintrag. Seh es aber echt nicht ein dafür zu Zahlen… hätte mal doch lieber was unternehmen sollen, aber dachte das ist eh alles Fake und unrechtmäßig. Was soll ich bloß jetzt tun? 8O

  6. Das ist schlecht. Allerdings ist die Masche von PVZ bekannt. Sie ist verboten und basiert auf keiner rechtlichen Grundlage. So sehe ich das. Mein Tipp: Schnell einen Anwalt suchen und bitte sehr schnell, den du hast es eigententlich schon zu weit kommen lassen.

    Ich bin zwar kein Anwalt aber ich würde mich nicht weichschlagen lassen und Zahlen. Aber lläre das bitte mit einem Anwalt der davon was versteht!

  7. Ich hab auch leider son blödes ABO an der backe. Bin aber von den Leuten in der Stadt bedroht worden ,hab zwar nun Widerruf eingereicht warte aber seit 2 Wochen verzweifelt auf Antwort von denen. Frag mich warum diesen Leuten nicht mal langsam das Handwerk gelegt wird. War heute wieder in der Stadt diesmal waren 2 Mädels dort, die mich gleich ansprachen. :x

    LG

  8. Wenn du gleich bedroht wudest könntest du die anzeigen. Warum die die Masche immer noch durchziehen DÜRFEN versteh ich auch nicht.

  9. Yvonne says:

    Das mit der Anzeige werde ich wohl Montag auch tun. War nämlich auch so doof hab angerufen die 0180 Nummer auf der Rechnung stand dann für 1 Anruf 25,61 € war ne Weiterleitung zur 0900 Nummer.

  10. Der Klassiker. Lass dich auf jeden Fall vor der Anzeige per Anwalt beraten.

  11. Hi!
    Ich finde deinen Blogg sehr hilfreich soweit.
    Habe gerade in einem zweiten Versuch der PVZ und dem Verlag der Zeitschrift eine Mail geschrieben. Hoffentlich wirkts diesmal, nachdem die erste auch abgetan wurde -.-

    Grüße!

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