Manch ein Webmaster weiß mehr über den PC seiner Besucher mehr als der Besucher selber. Oder wusstest du als “Nicht”-Webmaster das ich sehen kann welche Auflösung eingestellt ist, welches Betriebssystem du verwendest und wo du her kommst?
Genau aus diesem Grund darf man Google Analytics nicht verwenden, es sei den man weißt ausdrücklich dem Besucher seiner Website darauf hin, dass Google mitspielt. Den Google Analytics speichert nicht nur die oben genannten Daten sondern vorallem die komplette IP Adresse.
Grundsätzlich ist Datenschutz eine ganz feine Sache. Ich will ja auch nicht das irgendwelche Leute meine Daten haben. Aber dennoch ist hin und wieder der Datenschutz zu hinterfragen. Das glaube ich zumindest.
2 Beispiele:
Ein Webmaster darf die IP-Adressen seiner Besucher nicht speichern. Wie soll er dann einen DDOS-Angriff abwehren?
Rechenzentren die Online Banking Anwendung bereitstellen, müssen (laut meinen Infos) IP-Adressen nach 6 Tagen löschen und dürfen die IP-Adresse nur mit richterlichem Beschluss weitergeben. Wie soll man da jemals einen Phisingbetrüger fassen?
Ich sehe das Problem wie folgt: Google speichert erstmal die Daten auf ihren eigenen Servern. Damit hätte theoretisch Google auch Zugriff auf die Daten. d.h. Ein Benutzer der auf einer Pornoseite mit Google Analytics surft, könnte, wenn Google das wollte, Werbung für Sex-Spielzeuge angezeigt bekommen. Das nächste Problem, Google speichert natürlich alles was es in die Flossen kriegen kann. Scheiß egal ob offenes W-LAN, Bilder von Straßenzügen und die dazugehörigen Autos, Hausfassaden, Menschen, alles wird gespeichert. Auch die volle IP-Adresse. Damit lässt sich sogar die Anschrift herausfinden.
Die Lösung (aus meiner Sicht): Piwik. Ich glaube irgendwann schon mal erwähnt in diesem Blog. Piwik arbeitet wie Google Analytics auch wenn natürlich nicht so ausgereift. Logisch bei Google arbeiten wahrscheinlich ein kleines bisschen mehr Leute hinter der Entwicklung die mehr Zeit haben und mehr Geld verdienen. Das macht aber Piwik nicht unbedingt schlechter. So lässt sich über ein Plugin z.B. die komplette IP-Adresse zensieren.
Und mit der neuersten Piwik Version sieht Piwik sogar menschlich aus. Früher sah Piwik eher wie die verdauten Überreste eines Alien aus. Piwik ist natürlich nur zu empfehlen der einen schnellen Webserver oder Webspace hat, da es schon recht Speicher und Rechenintensiv ist.
Was haltet ihr von Piwik oder benutzt ihr ein anderes Analyse Programm?
PS: Keine Angst bei mir werden in Piwik die letzten 4 Oktetten deiner IP genullt. Heißt alle haben die IP 0.0.0.0
3 Responses to “Befreie dich von der Datenkrake”




ich finde Piwik fast noch schlimmer, weil es sich in alle WP Dateien reinsetzt. Versuche mal, im Backend die index.php zu bearbeiten nach einer Piwik Install…komplett verändert. Schlimm.
Hast recht. Das liegt ja nicht unbedingt an Piwik sondern am Plugin welches man verwendet. Werde mal ein paar testen.
Also wir setzen für unsere Kundenprojekt ebenfalss den kostenlosen Bescuherzähler Piwik ein, da Datenschutz für den deustchen user eine immer wichtigere Rolle spielen wird, wollen wir lieber jetzt schon dariaf vorbereitet sein. Wir stellen allen Kunden PIWIK kostenloas zur Verfügung. Hier der Link: http://www.sixclicks.de/web-controlling/kostenloser-besucherzaehler-piwik/