Egal wo ich bin, überall sehe ich iPhones und iPads, es wird mobil getwittert und gebloggt. Nur ich nicht. Ich kann mit einem iPad nichts anfangen das Teil ist zu groß, zu schwer und zu unhandlich als das ich es mal eben in die Brusttasche stecken könnte. Und das iPhone ist mir einfach zu teuer, ich weiß es ist bestimmt das Geld wert, trotzdem brauche ich es einfach nicht. Ein Handy war ursprünglich mal zum mobilen Telefonieren da, darum auch Mobiltelefon (verrückt ich weiß).

Ich twittere und blogge folglich nur vom Mac aus. Ist das schon Altmodisch?

Ist der PC zuhause schon so etwas wie die Vorgänger der Schreibmaschine für mich. Oh schaut euch mal den Daniel an wie “Old School” ist das den. Benutzt kein iOs und kennt die neuersten Apps nicht. Muss erst Stunden warten bis sein PC an ist um dann den Firefox zu starten und was in Twitter zu schreiben. Ich brauche nur hier klicken da ziehen und schon bin ich am twittern. Der geht ja gar nicht mit der Zeit.

Werden wir in 2 Jahren im IT-Bereich des deutschen Museums den iMac 27″ Zoll sehen und darunter das Schild: Macs und PCs sind ausgestorben. Hoch leben die Smartphones.

5 Responses to “Altmodisch…”

  1. Vielleicht… ;-)

    Wer bestimmt denn,ob wir altmodisch oder modern sind? Natürlich bewertet uns das soziale Umfeld aber müssen wir alles mitmachen,was der Trend uns vorgibt,nur um “Hipp” zu sein?

    In ein paar Jahren wird das Mobile Web Standard sein und altmodisch sind jene,die sich einer technischen Entwicklung verschließen,nicht jene,die es sich nicht leisten können oder in Geräten mit einem Apfel keinen außergewöhnlichen Sinn sehen. Der Nutzen eines technischen Geräts ist das Sinnvolle,nicht die Marke. Wem sein Geld so wenig wert ist,dass er sich lieber eine Marke gönnt,statt das beste Alternativgerät,nur um “den Lachs raushängen zu lassen”, der ist aus meiner Sicht charakterlich auf die falschen,unbedeutenden Werte fixiert! Wer es sich aber leisten kann und schlicht Spaß damit hat,ist nicht zu kritisieren.

    Ich bin auch mobil unterwegs,mache es,weil ich beim technischen Fortschritt in meinem Alter mithalten können will und es mir zudem beruflich wichtige Erfahrungen bringt. Natürlich bedaure ich, dass sich der Großteil meines Bekanntenkreises dem verwehrt,zum Teil mangels finanzieller Mittel, zum Teil, weil sie nicht wissen,wozu sie das mobile Web nutzen sollten. Letzteres ist der Beweis für das natürliche Altern, die (jugendliche) Neugier geht mehr und mehr verloren,was ich persönlich schade finde. Aber wir haben das zu akzeptieren und mehr noch,zu respektieren,denn wir leben keine zwischenmenschlichen Kontakte allein aufgrund der technischen Kommunikationswege, sondern weil wir etwas Charakterliches an einem Freund/Bekannten schätzen! Und letztlich gilt auch in 2011, dass wahre Freunde nicht allein über das Mobile Web, Twitter, Facebook & Co zu finden sind, sondern nur über persönliche Kontakte/Treffen. Leider ist vielen (gerade jüngeren) Menschen inzwischen eine Liste mit 100 Facebook-Freunden oder Twitter-Followern wichtiger, als die physischen.

    Wenn meine Einstellung als “altmodisch” gilt, bin ich es sehr, sehr gerne und schäme mich für diese “Bewertung” ganz sicher nicht! ;-)

    Soweit meine Meinung dazu,die ich übrigens via Smartphone und mobilem Internet nach dem Aufwachen und Lesen meiner aktuellen Tweets aus dem Bett heraus geschrieben habe :) Ganz modern, aber doch wohl eher altmodisch…oder? ;)

  2. Neugierig wäre ich schon, aber ich finde die Geräte und damit abzuschließenden Knebelverträge unter aller Sau ;)

    Du sprichst da aber jetzt nicht diesen uralten Kommunikationsweg an bei dem man sich gegenübersteht. Dieses analoge “Sprechen” und “Unterhalten”. Ich dachte das ist bereits ausgestorben. Es ist doch viel romantischer per Webcam Sitzung die Weihnachtsgans zu schlachten und viel lustiger sich die virtuellen Böller in Online Games um die Ohren zu hauen ;) Da fällt mir grad ein Film ein, der die zukünftige digitale Welt auf die Spitze treibt: Gamer (FSK 18)

  3. Naja, was die Knebelverträge angeht, so fühle ich mich bei O2 ganz gut aufgehoben. Wenn ich mich recht erinnere bieten die einen Probe-Monat an, dann 3 Monate Mindestlaufzeit mit anschl. monatlicher Kündigung. Das finde ich okay, im Vergleich zu den 24-Monats-Knallern ;-)

    Das Handy/Smartphone lässt sich (auch bei O2) bequem finanzieren.

    Ansonsten…ich mag und bevorzuge den von Dir beschriebenen “uralten Kommunikationsweg”! Alles andere finde ich oberflächlich, nicht wirklich ernsthaft und unpersönlich sowieso.
    Scheinbar ist die “modernere” Kommunikation (wie von Dir beschrieben) eine Form der Bequemlichkeit :-( Nicht bewegen, zu Hause bleiben und vielleicht auch noch die Internet-Maskerade aufrecht erhalten…praktisch für all Jene, die verlernt haben, das reale Leben zu leben :-P

    GAMER google ich mal ;-)

  4. W. Mensch says:

    Hallo Daniel,
    beim “Wert” des Iphone täuscht Du Dich. Das Iphone ist laut http://www.isuppli.com/Teardowns/Pages/iSuppli-Takes-on-iPhone-4.aspx gerade einmal rund 160$ wert.
    Meines Erachtens nach ist somit ein Endkundenpreis in Deutschland von deutlich über 500EUR nicht gerechtfertigt – zumal und insbesondere, weil man dann auch noch mit einem 24-Monats-Knebelvertrag an einen Provider gebunden wird.
    Es ist wie fast überall: Alle Großkonzerne versuchen über jeden erdenklichen Trick sich eine Monopolartige Nische zu schaffen und die dämliche Politik rührt keinen Finger.

  5. Wenn ich das richtig gelesen habe sind das aber nur die Materialskosten. Das uns Apple das iPhone nicht für 200 € bzw $ verkauft hat einfache Gründe. Mit den Materialen sind ja nicht alle Kosten gedeckt. Aus meiner BWL Zeit weiß ich das z.B. die Fertigungskosten die Materialkosten weit übersteigen. Dazu kommt Verwaltung, Verpackung, Forschung. Und dann der eigentliche Versand. Der Endverkäufer will noch sein Stück von der Torte ab haben usw.

    Letzenendes ist das iPhone mit 500 € teuer, aber Qualitativ besser als jeder andere Hersteller. Auch wenn zur Zeit ein Hersteller ein größeres Display und weniger Gewicht anpreist. Das iPhone schlägt auch das LG Optimus Black. Den dieses hat für den stolzen Preis von 450 € gerade mal 480 x 800 Pixel. Und das merkt man ;)

    Das wichtigste aber warum LG und Apple 500 € für Ihre Smartphones verlangen können ist das einfache Prinzip des Angebots und der Nachfrage. Solang das iPhone oder das LG für 500 € gekauft wird, rühren die Hersteller kein Finger um den Preis zu senken.

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  1. Katzenhirn – Ein Blogbeitrag mit Hirn - [...] Facebook die Welt bedeutet. Lest mal seinen Artikel und meinen Kommentar dazu natürlich auch HIER KLICKEN und schreibt ...
  2. Freibadwetter | Katzenhirn.com - [...] bin ich Dank einem Smartphone etwas mobiler und werde des öfteren mal twittern und bloggen [...]

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