Es ist ein BlackBerry. Mein erstes Smartphone ist ein BlackBerry.
Warum BlackBerry? Die Entscheidung lag Gottseidank nicht bei mir. Mein Arbeitgeber bzw. die zu erfüllenden Anforderungen haben mir die Entscheidung abgenommen. (mehr dazu unten)
Da meine Freundin ein iPhone 4 verwendet und ich jetzt das Torch von BlackBerry hab ich die beiden Kandidaten mal genauer unter die Lupe genommen.
Das Aussehen:
Das iPhone hat ein großes Display, einen Menüknopf. Ende. Zumindest auf den ersten Blick. Klar da kommt noch irgendwo die SIM rein und es gibt ein “Sound-Aus” Schalter sowie Lauter und Leiser. Aber alle Knöpfe sind dezent angebracht und schlicht. Aber das ist man bei Apple nicht anders gewohnt und sieht meiner Meinung nach nicht schlecht aus.
Das BlackBerry ist zwar auch schlicht, aber es kommt einfach nicht an das minimalistische Design von Apple ran. Da leuchten einem einfach ein Annehmen-Knopf, ein Auflegen Kopf, Menü und Zurück an.
Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Mein Punkt geht trotzdem an Apple mit seinem iPhone 4.
Der Touchscreen:
iPhone und BlackBerry unterscheiden sich kaum von der Touchscreen Benutzung. Nur 2 Dinge sind anders. Es gibt die oben genannten 4 Knöpfe für Annehmen, Auflegen, Menü und Zurück die es bei Apple einfach nicht gibt. Dafür hat Apple eben nur eine Taste. Und das Zoomen läuft in Apple einfach cremiger. Beim BlackBerry “ruckelt” das zoomen.
Unentschieden
Die Technik:
Das Display des iPhone 4 ist ganze 0,3 ” größer was nicht so schlimm wäre, allerdings sind 960 x 460 Pixel gegenüber den 480 x 360 Pixeln des BlackBerry Torch deutlich zu merken. Beim iPhone 4 gibt es “keine Pixel mehr”. Zumindest sieht man keine mehr, was das Bild unglaublich scharf macht.
Beide Smartphones haben 5 MegaPixel und sind damit gleich auf. Auch an der Bildqualität konnte ich keine großen Unterschiede feststellen.
Der Torch ist unheimlich schnell leer. Ich hab das Gerät jetzt seid ein paar Tagen und hab muss es alle 1-2 Tage laden. Ist mir etwas zu schwach der Akku. Das iPhone macht hier eine bessere Figur (wobei das meine Freundin meistens lädt).
Bei der Technik liegt das iPhone vorne.
QWERTZ-Tastatur:
Wer diese beim BlackBerry nicht will, der klappt die QWERTZ-Tastatur einfach nicht auf und kann übers Display tippen. Genauso wie beim iPhone. Allerdings kann man (solange man keine Wurstfinger hat) über die eigenen Tastatur relativ gut und schnell tippen.
Punkt an BlackBerry
Das Gewicht:
Ne sorry, sind hier nicht bei 1&1 :P
Businessility (gibt es das?)
Anbindung an bestehende Netzwerke, in meinem Fall Lotus Notes.
Hier und das ist vielleicht für einige Apple-Fans schwer zu ertragen, gibt es keine vernünftige Lösung für Apple, Android und co.!
BlackBerry ist ein Quasi-Standard für Businesskunden weil es einfach funktioniert. Notes-Sync (Mail, Kalender, Aufgaben) in beinaher Echtzeit + Verschlüsselung + Administrierbarkeit + Verwendung von X-Pages über Notes machen BlackBerry zu einem astreinen Businessgerät. Der selbstständige Freelancer, der sowieso nur Apple benutzt kann wahrscheinlich sehr wohl mit seinem iPhone alles im Blick behalten, aber für mehr ist es einfach nicht ausgelegt.
Allein schon die sichere Übertragung von E-Mails gibt dem iPhone den K.O. Schlag.
2 Responses to “Schwarzbärle”
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- BlackBerry – Nachruf | Katzenhirn.com - [...] längerer Zeit habe ich mal über ein Gerät gebloggt. Nein nicht “Der Gerät”. Um die Schwarzbäre “BlackBerry”. Ich habe ...




Ich nehme mal an, du hast das iPhone 4 noch nie mit MobileMe oder nach besser mit einem OS X Server genutzt? Wenn man das mal gemacht hat, fasst man sich nur noch an den Kopf und fragt sich warum Lotus Notes so kompliziert ist.
Wenn man jedoch ein solches System schon im Rücken hat, kann ich verstehen, das man lieber BB nutzt.
Muss ich zugeben, habe ich noch nie benutzt. Würde mal aber mal brennend interessieren. Aber du schon sagst hab ich leider Lotus Notes im Rücken und selbst wenn ich die notwendige Zeit und Lust hätte auf ein anderes System umzusteigen, ich darf es nicht, da die Nutzung von Notes eine Vorgabe vom Rechenzentrum ist.
Und dass Lotus Notes kompliziert ist hab ich nach den ersten 5 Minuten Notes-Nutzung gemerkt ;)